Rettungshundesport

Jeder kennt die Bilder von Hunden, die in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen, um Verschüttete unter Trümmern ausfindig zu machen oder von Hunden, die im Schnee Lawinenopfer suchen.

Wir betreiben die Rettungshundearbeit jedoch nicht für den Ernstfall, das heißt, unsere Hunde werden nicht Teil einer Staffel, die dann auch in den Einsatz geht, sondern wir betreiben die Rettungshundearbeit auf rein sportlicher Ebene.

Bei dieser Sportart werden jedoch dieselben Fähigkeiten trainiert und geprüft, die auch der „echte“ Rettungshund benötigt.

Der wichtigste Teil des Rettungshundetrainings besteht in der Nasenarbeit. Hierbei können wir Fährtenarbeit und Flächensucharbeit anbieten, Trümmerund Wassersuche ist leider bei uns derzeit nicht möglich.

Bei der Fährtensuche muss der Hund die Spur eines Menschen durch eine Wiese oder einen Acker verfolgen, und das „Opfer“, das am Ende dieser Spur liegt anzeigen.

 

Bei der Flächensuche muss der Hund ein Waldstück eigenständig nach dort versteckten Personen abstöbern und ebenfalls seinem Hundeführer anzeigen, wenn er diese gefunden hat.

Ein weiterer Teil des Trainings besteht in Gewandtheitsübungen. Hier lernen die Hunde über Leitern zu gehen, schmale, wackelige Stege zu überqueren, sich auf Entfernung lenken und leiten zu lassen und vieles mehr. Wichtig ist, dass die Hunde lernen, sich angstfrei auch auf unsicherem Gelände fortzubewegen, ohne dass ihnen etwas passiert.

Der dritte Teil des Trainings besteht in Gehorsamsübungen, wobei es wichtig ist, dass die Hunde trotz unangenehmer Geräusche und viel Trubel um sie herum immer noch konzentriert arbeiten können. Sie müssen lernen, auch dann noch „bei Fuß“ zu gehen, wenn neben ihnen ein Rasentraktor läuft, jemand schießt, fremde Menschen um sie herumlaufen oder sie eine Gruppe mit Hunden durchqueren müssen. Sie müssen es auch akzeptieren, dass sie von ihrem Hundeführer ein Stück getragen werden und an eine fremde Person übergeben werden, die sie dann noch ein Stück vom Hundeführer weg trägt. 

 

Da diese Sportart den Hunden schon einiges abverlangt, können leider nur Hunde und Hundeführer teilnehmen, die bereits die Begleithundeprüfung bestanden haben.

 

Zum Training bitte Lieblingsspielzeug(-e) und ganz viel Leckerli (sehr klein geschnittener Käse oder ähnliche weiche Futterstückchen, die ohne zu kauen geschluckt werden können) in einer luftdichten kleineren Dose mitbringen.

Kontakt: Rettungshundesport